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Zur Schriftleitung unserer Schriftenreihe

Prof. Dr. Conrad Koch
Im Jahr 1983 habe ich kurz vor meiner Pensionierung die Stiftung Colonia Tovar gegründet und gegen Ende 1987 kam das erste Heft unserer "Schriftenreihe der Colonia Tovar" heraus. Der Sinn der jährlich erscheinenden Hefte sollte es sein, über die Stiftungsaufgaben und deren Realisierung in Hinblick auf Ausbildungsförderung und Forschung in Tovar zu berichten, sowie die Herzlichkeit und Intensität der Beziehungen zwischen den Menschen "hüben" und "drüben" wachsen zu lassen und mit neuen Inhalten zu erfüllen.
In den 15 Jahren des Bestehens der Stiftung hat die Anzahl von Badenern, die mit Tovar und den Tovarern freundschaftlich verbunden sind, in hoch erfreulicher Weise zugenommen. Die ansteigende Häufigkeit der Besuchsreisen und der Gegenbesuche gibt ein lebendiges Zeugnis davon ab, wie herzlich wir in Tovar aufgenommen werden und wie wohl sich die Nachkommen der vor über 150 Jahren Ausgewanderten sich in der "alten Heimat" fühlen. Es haben sich Erlebnisse und Erinnerungen bei den gegenseitigen Zusammenkünften ergeben, die wohl niemand missen möchte. Dies ist auch an der Entwicklung unserer Schriftenreihe ablesbar. Die ersten vier Hefte bestanden nur aus den jeweiligen Titelthemen. Im fünften Heft wurde zudem ein erster Reisebericht abgedruckt. Mit der Gründung der "Deutschen Sprachschule" durch Lehrer Hammann konnten dann nicht nur seine Jahresberichte in den folgenden Heften publiziert werden, sondern in zunehmender Weise auch Berichte über Reisen von Kaiserstühlern und von den zahlreichen Besuchern aus Tovar.
Im November 1996 fand unter dem Vorsitz von Bürgermeister Schwarz die offizielle Gründung des "Freundeskreis der Stiftung Torar" statt, der als Fördergemeinschaft unserer gemeinsamen Ziele vor allem die Pflege und Förderung der Beziehungen zu Tovar übernommen hat. Dies wirkte sich auf unsere Schriftenreihe dahingehend aus, dass es ab dem letzten Heft bereits einen historischen und einen aktuellen Teil gibt. Somit ist unsere Schriftenreihe gleichzeitig auch die Publikationsebene des "Freundeskreises der Colonia Tovar geworden. Ich sehe darin nicht nur eine erfreuliche und logische Entwicklung, sondern aucheine Entlastung für mich, denn das Heft 12 wird das letzte sein, für das ich noch die Verantwortung der Schriftleitung übernommen habe. Schon bei den letzten Heften hat mir Peter Vollherbst in entscheidender Weise geholfen, und durch seinen Einsatz auch immer das pünktliche Erscheinen ermöglicht. In diesem Heft hat er den Umbruch der Beiträge, die Einfügung der Bilder und die druckfertige Abspeicherung der gesamten Texte auf Disk bis zur Abgabe an die Druckerei erarbeitet. Diesen wesentlichen Teil der Arbeit des zukünftigen Schriftleitungsteams wäre er gewillt, auch weiterhin zu übernehmen, vorausgesetzt, dass für die jeweilige inhaltliche Konzeption der Hefte und für die Zusammenstellung der Beiträge sich innerhalb unseres Freundeskreises ein Team finden wird, das für diesen kreativen Teil verantwortlich zeichnet. Ich werde gern bereit sein, solange ich das noch kann, gelegentlich einen historischen Aufsatz beizutragen, aber ich bitte mich zu verstehen, dass ich gern die Verantwortung für die Schriftleitung noch vor meinem 80. Geburtstag in jüngere Hände des Freundeskreises der Stiftung legen möchte.